
Besucher:innen kommen heute mit Erwartungen ins Museum, die durch Smartphones, Streaming und Games geprägt sind. Sie möchten Ausstellungen erleben, die reagieren, zum Entdecken einladen und individuelle Wege durch Inhalte ermöglichen. Gleichzeitig benötigen Museen Lösungen, die kuratorische Konzepte respektieren und im Dauerbetrieb zuverlässig funktionieren.
Scape X® verbindet genau diese Anforderungen. Die Kombination aus patentierter Objekterkennung und professioneller 4K-Multitouch-Hardware schafft interaktive Erlebnisse, die intuitiv nutzbar und langfristig stabil sind.

Wenn Sie mit unserer patentierten Technologie bereits vertraut sind, können Sie diesen Paragraphen gerne überspringen. Andernfalls laden wir Sie ein, es sich bequem zu machen, sich zurückzulehnen und eine kurze, aber notwendige Einführung zu unserer Objekterkennung zu genießen.
Scape X® ist eine vielseitige Mensch-Maschine-Schnittstelle, die Objekte in intuitive, greifbare Steuerungselemente auf großformatigen Multitouch-Displays verwandelt. Anstatt durch komplexe Menüs zu navigieren, platzieren Besucher:innen einfach speziell entwickelte Scape X® Objekte auf der Oberfläche, um Themen zu öffnen, Inhalte zu filtern oder bestimmte Perspektiven auszulösen. Die zugrunde liegende Hardware besteht aus hochwertigen PCAP-Multitouch-Displays mit hochauflösenden 4K-Panels, zertifiziert für den intensiven horizontalen 24/7-Betrieb.
Genau das unterscheidet Scape X® von einem „standardmäßigen" Touch-Tisch: Die Engine kann standardmäßig bis zu 24 eindeutige Objekt-IDs unterscheiden, wobei individuelle Projekte bis zu 100 eindeutige IDs in einer einzelnen Ausstellungsanwendung erreichen (wie die von unserem Partner PONG.Li für die 200 Jahre Karlsruher Institut für Technologie entwickelte Anwendung) und gleichzeitig praktisch unbegrenzte gleichzeitige Berührungspunkte unterstützen. Inhalte sind direkt mit physischen Objekten verknüpft, sodass Besucher:innen komplexe Themen buchstäblich „begreifen" können – sei es beim Erkunden von Archivmaterial, beim Hineinzoomen in historische Karten oder beim Navigieren durch interaktive Simulationen, wie sie beispielsweise im Landesarchiv Baden-Württemberg und im Deutschen Technikmuseum Berlin realisiert wurden. In vielen Museen, wie etwa im Isländischen Museum für Naturkunde, laufen Scape X®-Installationen seit Jahren mit stabilem Betrieb und ohne gemeldeten Objektdiebstahl – ein entscheidender Faktor für belebte Ausstellungsräume.

Scape X® passt sich einer breiten Palette von Ausstellungskonzepten und kuratorischen Strategien an. In archivarischen Umgebungen verwandeln Scape X®-Tische digitalisierte Sammlungen, Dokumente und Karten in eine lebendige, dynamische Schnittstelle. Im Landesarchiv Baden-Württemberg können Besucher:innen beispielsweise thematische Marker platzieren, um Inhalte zu filtern, ringförmige Objekte verwenden, um in winzige Details hineinzuzoomen, und mehrere Artefakte nebeneinander vergleichen – ganz ohne vorherige digitale Erfahrung.
In Museen, die sich mit Technologie, Wissenschaft oder komplexen Systemen befassen, ermöglicht Scape X® tiefgehende Entdeckungen. Objekte können verwendet werden, um zwischen Zeitleisten zu wechseln, Querschnitte sichtbar zu machen, auf 3D-Modelle zuzugreifen oder erklärende Ebenen zu aktivieren. Dies unterstützt sowohl geführte Touren als auch selbstgesteuerte Erkundung und hilft Besucher:innen, ihren eigenen Weg durch die Inhalte zu gestalten. In geschichtsbezogenen Ausstellungen, wie dem DDR Museum in Berlin, macht Scape X® abstrakte Narrative greifbar: Alltag, politische Strukturen oder sozialer Wandel werden zu interaktiven Geschichten, die direkt auf dem Tisch platziert, bewegt und kombiniert werden können.
Scape X® ist auch in kollaborativen und spielerischen Szenarien besonders beliebt. Im Futurium in Berlin verwendet beispielsweise eine Multiplayer-Ausstellung zur Kreislaufwirtschaft physische Tokens und eine animierte Stadtsilhouette, um Gruppen zu ermöglichen, mit Strategien wie Reduce, Repair, Re-Use, Refurbish und Recycle zu experimentieren. Ein Echtzeit-Modell berechnet die Auswirkungen der Entscheidungen der Besucher:innen und verwandelt komplexe Systeme in ein gemeinsames, spielerisches Lernerlebnis. Bei all diesen Beispielen unterstützt eine Technologie völlig unterschiedliche Formen der Auseinandersetzung: offene Erkundung, geführtes Storytelling und hochinteraktive, Multi-User-Erlebnisse.

Die Gestaltung von Schnittstellen, die für Schulgruppen, Familien, Expert:innen und Senior:innen gleichermaßen funktionieren, ist eine Kernaufgabe für Museen. Scape X® meistert diese Herausforderung mit greifbaren Objekten und einfachen, selbsterklärenden Gesten: Ein Objekt platzieren, um ein Thema zu öffnen, es bewegen, um zu navigieren, drehen, um die Perspektive zu wechseln, eine Lupen-Ring verwenden, um in hochauflösende Details einzutauchen. Die Einstiegshürde ist niedrig, selbst für Besucher:innen, die nicht an digitale Installationen gewöhnt sind.
Gleichzeitig ist Scape X® für echte Multi-User-Interaktion konzipiert. Große Oberflächen, hohe Touch-Kapazität und mehrere parallele Objekte ermutigen Menschen, sich um den Tisch zu versammeln, zu diskutieren, zu experimentieren und gemeinsam zu lernen. Diese kollaborative Qualität ist besonders wertvoll für Workshops, geführte Touren und Schulprogramme. Die Hardware ist für den Dauerbetrieb ausgelegt, mit robuster Konstruktion und Überwachungsfunktionen, die auch in stark frequentierten Umgebungen eine stabile Leistung gewährleisten. In Kombination mit sicheren und langlebigen Objektdesigns stellt dies sicher, dass die Installationen über viele Jahre hinweg zuverlässig, sicher und angenehm bleiben.

Scape X® gibt Museen und Partnern Freiheit bei der Entwicklung ihrer Anwendungen. Viele Institutionen arbeiten direkt mit dem Software-Team von Interactive Scape zusammen, das maßgeschneiderte Erlebnisse schafft, die auf die spezifische Sammlung, Storyline und Ausstellungsdesign abgestimmt sind. Andere kooperieren mit internationalen Partnern, die auf Museum-, Brand- und Bildungsprojekte spezialisiert sind und auf der Scape X®-Plattform aufbauen.
Für Museen mit eigenen Digitalteams oder bevorzugten Agenturen integriert sich Scape X® nahtlos über TUIO in bestehende Workflows. Entwickler:innen können Engines und Frameworks wie Unity, vvvv oder Ventuz nutzen und erhalten Objekt- und Touchdaten von Scape X® als standardisierten Input. Dies ermöglicht schnelles Prototyping, iterative Konzeptentwicklung und hochgradig angepasste Anwendungen – ohne die zugrunde liegende Hardware zu ändern oder die Zuverlässigkeit zu beeinträchtigen.
Scape X® Surfaces bringt dieselbe Objekterkennungstechnologie über klassische Bildschirme hinaus auf hochwertige Materialoberflächen. PCAP-Sensoren, Corian®-Material und präzises Projection Mapping kombiniert erzeugen schlanke, nicht-displaybasierte Interaktionszonen, die sich elegant in Museumsmöbel und Architektur einfügen. Besucher:innen sehen eine reine, verfeinerte Oberfläche – und erst wenn sie sie berühren oder ein Objekt platzieren, kommt der Inhalt zum Leben.
Für Kurator:innen und Ausstellungsgestalter:innen eröffnen sich damit neue Möglichkeiten, Medien zu integrieren, ohne den Raum mit Monitoren zu füllen. Inhalte erscheinen genau dort, wo sie benötigt werden: auf Tischen, Theken, Vitrinen oder architektonischen Elementen. Die Interaktion ist ebenso präzise und reaktionsschnell wie an einem klassischen Scape X®-Tisch, aber der Gesamteindruck ist skulpturaler und immersiver. Scape X® Surfaces liefert eine futuristische, einzigartige und einprägsame Interaktion, die sich wie ein natürlicher Teil der Ausstellung anfühlt, nicht wie ein Add-on.
Jedes Museum steht vor unterschiedlichen Fragen: Wie können Archive zugänglicher werden? Wie lassen sich komplexe Systeme verständlich machen? Wie können Besucher:innen zum Experimentieren ermutigt werden, ohne überfordert zu sein? Scape X® bietet ein flexibles Toolkit zur Bewältigung dieser Herausforderungen, doch sein volles Potenzial entfaltet es erst, wenn es auf eine spezifische Sammlung, einen Raum und ein Publikum zugeschnitten ist.
Interactive Scape lädt Museen, Ausstellungsgestalter:innen und Partner ein, gemeinsam ihre eigenen Scape X®-Szenarien zu erkunden. Egal, ob Sie ein kompaktes Pilotsetup, eine Multi-Station-Galerie oder eine großflächige, vernetzte Ausstellung planen – das Team unterstützt Sie mit Beratung, Demos und Projektentwicklung.
Kostenlose Erstberatung buchen: www.interactive-scape.com/book-your-live-demo
Team kontaktieren: contact@interactive-scape.com
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